Dr. Anna-Katharina Blokker-Schulz
Diplom-Psychologin und approbierte psychologische Psychotherapeutin in Bonn.
Mein Name ist Anna-Katharina Blokker-Schulz. Seit über fünfzehn Jahren arbeite ich als Psychotherapeutin, zunächst viele Jahre in der Klinik, seit 2019 in eigener Praxis in Bonn. In dieser Zeit habe ich sehr unterschiedliche Menschen begleitet, von akut belasteten Patientinnen und Patienten nach einem Trauma bis zu Menschen, die sich in einer schwierigen Lebensphase Orientierung wünschen.
Mir ist wichtig, dass Sie sich bei mir gut aufgehoben fühlen. Therapie funktioniert nur, wenn die Beziehung stimmt. Deshalb nehme ich mir Zeit, höre zu und arbeite mit Ihnen in einem Tempo, das zu Ihnen passt.
Wie ich arbeite
Ich arbeite tiefenpsychologisch fundiert. Das heißt, wir schauen nicht nur auf das Symptom, sondern auch darauf, was dahintersteht. Oft haben Beschwerden eine Geschichte, und wenn wir diese Zusammenhänge verstehen, verlieren sie einen Teil ihrer Macht. Dabei geht es nicht darum, endlos in der Vergangenheit zu graben, sondern darum, im Hier und Jetzt handlungsfähiger zu werden.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Traumatherapie. Belastende Erfahrungen können lange nachwirken, manchmal Jahre später. Als Fachpsychotherapeutin für psychodynamische Traumatherapie kenne ich Wege, wie sich solche Erfahrungen behutsam bearbeiten lassen, ohne dass Sie sich dabei überfordert fühlen.
Neben der Einzeltherapie biete ich in bestimmten Fällen auch Gruppentherapie an. In einer Gruppe zu merken, dass man mit einem Problem nicht allein ist, kann sehr entlastend sein. Ob das für Sie passt, besprechen wir gemeinsam.
Transparenz gehört für mich dazu. Sie sollen jederzeit verstehen, warum wir woran arbeiten. Wenn ich den Eindruck habe, dass ein anderes Verfahren oder eine andere Behandlungsform besser zu Ihrem Anliegen passt, sage ich Ihnen das ehrlich und helfe bei der Suche nach einer passenden Anlaufstelle. Eine Therapie ist kein Selbstzweck, sie soll Ihnen nützen.
Zehn Jahre Klinik, seit 2019 in eigener Praxis in Bonn
Bevor ich mich in Bonn niedergelassen habe, war ich zehn Jahre lang am Zentrum für Psychotraumatologie der Alexianer in Krefeld und Köln tätig. Dort habe ich Menschen in sehr unterschiedlichen Situationen behandelt: nach schweren Traumatisierungen, während und nach einer Krebserkrankung, mit psychosomatischen Beschwerden und mit allgemein-psychiatrischen Erkrankungen, sowohl ambulant als auch stationär.
Ein Teil meiner Arbeit galt Menschen, die durch einen Arbeitsunfall akut traumatisiert wurden. Diese Behandlungen liefen im Rahmen der berufsgenossenschaftlichen Versorgung, einem Verfahren mit eigenen Abläufen und engen Zeitfenstern. Diese Erfahrung bringe ich bis heute in meine Praxis ein: Wer nach einem Unfall oder einem einschneidenden Ereignis schnell Unterstützung braucht, ist bei mir richtig.
Die Jahre in der Klinik haben mich gelehrt, auch mit schweren Krankheitsbildern ruhig und strukturiert umzugehen. Das gibt meinen Patientinnen und Patienten Sicherheit, gerade dann, wenn sich alles andere unsicher anfühlt. Gleichzeitig weiß ich aus dieser Zeit, wie wichtig es ist, jeden Menschen als Einzelfall zu sehen und nicht als Diagnose.
2019 habe ich mich mit eigener Praxis in Bonn niedergelassen. Die Stadt ist für mich der richtige Ort dafür: Der Bedarf an psychotherapeutischen Angeboten ist in Bonn und im umliegenden Rhein-Sieg-Kreis groß, und ich schätze es, Menschen aus meiner Region über längere Zeit begleiten zu können.
Ausbildung und beruflicher Weg
Wissenschaftlich fundiert, menschlich in der Umsetzung
Parallel zu meiner Ausbildung habe ich an der Universität zu Köln im Fach Psychologie promoviert und mit magna cum laude abgeschlossen. Die wissenschaftliche Arbeit hat meinen Blick geschärft: Ich arbeite mit Methoden, deren Wirksamkeit belegt ist, und bleibe über Forschung und Weiterentwicklungen in der Psychotherapie auf dem Laufenden. Zugleich ist mir bewusst, dass keine Studie den einzelnen Menschen abbildet. Was in Ihrer Therapie zählt, entscheidet sich zwischen uns, nicht im Lehrbuch.
Termine biete ich auf Deutsch, Englisch und Niederländisch an. Gerade in einer internationalen Stadt wie Bonn, mit den Vereinten Nationen, den Ministerien und vielen internationalen Arbeitgebern, ist das für manche Patientinnen und Patienten die Voraussetzung, um über persönliche Themen wirklich frei sprechen zu können. Über die eigene Belastung in der Muttersprache zu reden, macht oft einen spürbaren Unterschied.
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Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.